Gedanken rund um Marketing, E-Business und deren Einflüsse auf unser tägliches Leben.

Archiv für die Kategorie ‘Blogbeiträge’

Online Auftritt

In den letzten Tagen waren meine Blogs etwas rar. Ich hab mir Gedanken darüber gemacht wie der richtige online Auftritt aussieht? Das ist schwer zu sagen und es gibt nicht wirklich ein einheitliches Rezept dafür. Um Erfahrungen zu sammeln hab ich einfach meinen eigenen ganzheitlichen Webauftritt gestaltet.

Meine Erfahrung diesbezüglich sind unterschiedlich. Man muss sich doch sehr viel Wissen unterschiedlicher Medien aneignen. Darüber hinaus musste ich feststellen, dass es nicht immer einfach ist etwas einfach zu gestalten. Damit ist gemeint, dass man sich sehr schnell verzetteln kann, zu viele Informationen vermitteln möchte und die Usability immer vom Auge des Betrachters abhängt.

Im Endeffekt bin ich der Meinung doch einen ganz ordentlichen Webauftritt kreiert zu haben – seht es euch einfach an und sagt mir eure Meinung.

www.KathHoch.com

Mehr Information über die Gestaltung eines ganzheitlichen Webauftritts könnt ihr in meinem nächsten Newsletter erfahren, sobald ihr euch angemeldet habt – ich freu mich auf euch!

Kathi

^sy

The Social Network

Peinlicherweise muss ich gestehen, dass ich erst gestern dazu gekommen bin „The Social Network“ über die Gründung von Facebook anzuschauen. Warum ist mir das peinlich? Weil ich finde, dass alle Online-Marketing-Interessierten sich auch diesen Film anschauen sollten. Jeder weiß, dass Mark Zuckerberg der Gründer ist, aber wie kam es zu Facebook?

Hier eine kurze Zusammenfassung:
Eigentlich ist es witzig, dass eine Trennung von der Partnerin der Auslöser war. Innerhalb kürzester Zeit programmierte Mark Zuckerberg die Website „Face-Match“. Dabei hackte er die Websites von den vielen Studenten-Clubs von Harvard University, wo er studierte, und ladete die Fotos der Mitglieder – vor allem der weiblichen Studentinnen – runter. Auf „Face-Match“ wurden dann 2 Fotos der Frauen zum Vergleich angeboten, wo die User die attraktivste anklicken soll. Diese Website wurde so oft angeklickt, dass der Harvard-Server zusammengestürzt ist – und das innerhalb von 4 Stunden. Dies haben Kommilitonen so beeindruckt, dass sie Mark angeboten haben eine Website für sie zu programmieren. Aber anstatt die Website zu machen, entwickelte Mark „The Facebook“ (zu Anfangszeiten noch mit dem englischen Artikel), welches sehr ähnlich der Idee seiner „Auftraggeber“ war. Marks Mitstudenten verklagten ihn darauf hin.

Die Umsetzung des Films fand ich – auch wenn er sehr „Hollywood like“ war – ziemlich gut. Bis zum Schluss wusste man nicht, warum sein bester Freund und Mitbegründer von Facebook – Eduardo Saverin – Mark Zuckerberg auch verklagen wollte.

Was natürlich den Slogan zum Film erklärt:

Der Slogan zum Film

The Social Network

Wie fandet ihr „The Social Network“?

LG

Kathi

^SI

Planung einer Multimedia-Filiale

Schon seit einigen Wochen wird bei mir im Unternehmen gemunkelt, dass wir eine Mulimedia Filiale aufbauen wollen. Sprich, beim Eingang wird gleich einmal ein Roboter platziert. Dieser hat einen Touch-Screen und hier kann der Kunde eingeben, nach welchen Produkten er sucht und der Roboter bringt ihn in die richtige Abteilung bzw. zu dem richtigen Produkt.
Darüber hinaus ist geplant, dass neben den ausgestellten Produkten nur noch ein kleiner Informationszettel beiliegt mit Preis und den wichtigsten Infos. Für jede Produktgruppe gibt es wiederum einen kleinen Bildschirm. Hier kann der Kunde das Produkt an den Bildschirm halten und erhält automatisch die dazugehörigen detaillierten Informationen. Und so kann man durch die Filiale schmökern.
Diese Idee habe ich generell von Anfang an unterstützt. Jetzt bin ich aber auf der Suche nach möglichen Problemen. Die erste Überlegung war natürlich, was, wenn der Strom ausfällt? Muss das Unternehmen für zusätzliche Stromressourcen sorgen? Schreckt eine derartige Multimedia-Filiale ältere Personen ab, welche nicht so Computerversiert sind? Natürlich sind auch noch die Mitarbeiter im Shop und helfen gerne, aber vielleicht fühlt sich dann eine ältere Person einfach nicht mehr so wohl mit der ganzen EDV. Andererseits ist so eine Filiale für jüngere Leute vielleicht attraktiver? Kann es sein, dass das Unternehmen sich dann ganz einfach auf eine neue Zielgruppe festlegen soll? Aber grundsätzlich bieten wir dann dem Kunden die Alternative an, Infos durch das Personal oder durch die EDV zu erhalten.

Diese und noch weitere Fragen beschäftigen mich im Augenblick. Aber es ist einfach sehr schwer, an alle eventuellen Probleme zu denken.

An diesem Punkt würde es mich natürlich wieder sehr interessieren, war ihr von so einer Multimedia Filiale haltet.

Lg Kathi

^mr

Immer Unterwegs

Mit meinem Verstand gerüstet machte ich mich vor einigen Tagen und verließ die sichere Umgebung der FH um mich in der Welt des Marketings umzusehen. Hoch motiviert wagte ich mich auf diverse Pfade um Einblicke in die Natur der Marketingentscheider zu erhalten. Auf meiner Reise begegneten mir einige von ihnen. Ich erlebt Spezialisten bei der Arbeit in ihrem Fachgebiet. Rich Media, SEO, Newsletter, Email-Marketing, Re- Targetting, Direct Marketing um nur einige Facetten zu nennen.

So unterschiedlich wie die Methoden und Konzepte auch sind – Ich hörte immer nur die Vorzüge des jeweiligen Marketingansatzes und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich fragte mich welches nun die zukunftsweisende Richtung sei. Während einer kurzen geistigen Verschnaufpause, in welcher ich mich gesammelt hatte, drängte sich mir ein Gedanke in den Vordergrund.

Ich bin von einer Wandergesellin, die auf der Suche nach Wissen war, zu einer ebenbürtigen Diskussionspartnerin im Themengebiet Marketing herangereift. Das Handwerkszeug hat sich gesetzt, darum liegt es an mir den Vorzügen der Marketingansätze bzw. Konzepte kritisch gegenüber zu treten und ihre Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen.

Auf keinen Fall möchte ich hochnäsig wirken, denn diese Erkenntnis ermöglicht mir die Scheuklappen abzulegen und mich mit Selbstvertrauen an neue Aufgaben heranzuwagen.
In diesem Sinne lade ich alle ein sich mit Fragen zum Thema an mich zu wenden.
LG

Kathi

 

 

 

^ta

Online Shop mit Selbstabholung?

Gestern bin ich auf einen Artikel gestoßen, der mich ein bisschen verwundert hat. In diesem Artikel geht es um das deutsche Rewe Markt-Unternehmen (nicht zu verwechseln mit der österreichischen REWE Gruppe), das jetzt auch ein Online Shop anbietet. Das verwunderliche dabei war, dass die bestellten Artikel nicht an den vom Kunden angegebenen Adresse geliefert werden, sondern sie bieten nur 3 Standorte an, an dem der Kunde die Ware abholen kann.

Da stellt sich für mich die Frage: Wieso sollte man online bestellen um die Ware doch in einem „Geschäft“ abzuholen? Dann kann man doch gleich zum Supermarkt fahren…oder?

Generell, die Idee eines Lebensmittel Online Shops finde ich super. Wenn man beispielsweise krank zu Hause liegt und nicht zum Einkaufen kommt oder für ältere Personen, die schwere Produkte wie eine Kiste Minerlwasserflaschen nicht tragen können, ist diese Lösung ideal. Einfach ins Internet gehen und die gewünschte Artikeln von zu Hause aus bestellen. Für die – bekanntlicherweise – nicht so internetaffine ältere Personen können auch ihre Kinder oder auch Enkelkinder die Waren bestellen. Aber das wichtige dabei sollte sein, dass die Produkte auch geliefert werden. Sonst ist der Sinn eines Online Shops für mich nicht gegeben.

Wenn man mit der österreichischen REWE Gruppe vergleichen möchte: Billa bietet ein Online Shop an, wo die bestellte Ware auch an die angegebenen Adresse geliefert werden – leider zur Zeit nur innerhalb Wiens. Der Mindestbestellwert ist zwar Euro 25, -, aber um diesen Betrag kauft man schnell Lebensmittel ein 😉

An den österreichischen Namensvetter kann das deutsche Rewe Markt-Unternehmen gerne ein Beispiel nehmen. Oder findet ihr, dass eine online Bestellung mit Selbstabholung eine gute Idee ist?

LG

Kathi

^SI

Wie investiert man Geld richtig – Teil II

Letze Woche hab ich mir bereits einmal Gedanken über dieses  Thema gemacht – heute gibt es eine Fortsetzung davon, da ich für mich neue Erkenntnisse gewonnen habe, die ich euch gerne mitteilen würde.

Ich habe zum Thema alte und neue Marketinginstrumente einige Diskussionen geführt und ein bisschen im Internet recherchiert, da mich das Thema einfach nicht mehr losgelassen hat.

Die Quintessenz ist, dass zum  momentanen Zeitpunkt beide Varianten ihre Daseinsberechtigung haben. Die digitale Ökonomie generell verschafft uns einige  Vorteile wie zum Beispiel Digitalisierung,  Möglichkeiten zur Kostensenkung, die Möglichkeit Nutzen aus Sozialen Netzwerken zu ziehen und noch vieles mehr. Herkömmliche Methoden der Ökonomie und des Marketings haben insofern eine Berechtigung, da enge Kundenbeziehungen aufgebaut wurden und diese – auf den letztens von mir bereits diskutierten Messen – gepflegt wurden und auch heute weiterhin versucht wird, diese aufrecht zu erhalten. Auf den sogenannten elektronischen Marktplätzen – zu denen ich euch meine Meinung ja schon kund getan hab – ist eine Kundenpflege ja nur sehr schwer möglich.

Und wie wir ja alle wissen – loyale Kunden sind des Unternehmens wichtigstes Gut!

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend.

Kathi

^sy

1,2 oder 3 – Wer die Wahl hat, hat die Quahl

Wenn es um die Frage der Gestaltung von Lebensabschnitten geht, haben manche Bekannte bzw. bekannte Leute interessante Ansätze.
Jedoch halte ich nichts davon meinen freien Willen aufzugeben und mich nach Mustern anderer in meiner Entscheidungsfreiheit einschränken zu lassen. Doch an diesem Nachmittag hat mich die Redegewandtheit eines Kollegen überrascht und ich fühlte mich überrumpelt.

Es drehte sich um die Entscheidung für das weitere Vorgehen in einem Projekt. Zur Diskussion standen drei Vorschläge wobei einer augenscheinlich nicht geeignet war, denn er war in der Kürze der Zeit die uns noch zur Verfügung stand nicht realisierbar. Also konnte ich mich nur zwischen den zwei übrigen entscheiden und ich wählte das kleinere Übel. Es gab aber leider einen Haken an der Sache denn ich musste die halbe Nacht damit verbringen Vorbereitungsarbeit für das Meeting am darauffolgenden Tag zu erledigen. Ich machte meinen Job sehr gut, denn der Auftraggeber war mit den präsentierten Zahlen sehr zufrieden.
Völlig übermüdet vernahm ich die lobenden Worte, welche an meinen Kollegen gerichtet wurden. Mit keinem Wort und keiner Gestik wurde mein Einsatz erwähnt geschweige denn gelobt.

Es mussten ein paar Stunden vergehen bis ich verstanden hatte was geschehen war. Durch die Präsentation von drei Auswahlmöglichkeiten hatte ich mich für die mittlere Variante entschieden. Die erste Möglichkeit hatte ich abgelehnt da sie von den Zeitvorgaben nicht realisierbar gewesen wäre. Also wählte ich die Variante mit dem geringeren Kostenaufwand.

Ich erinnerte mich an eine Vorlesung über die Wirkung der Produktpräsentation mit dem Thema Versioning bzw. extremeness aversion. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass es bei der Präsentation von zwei Varianten häufiger zu einem Abbruch der Entscheidungsfindung als bei der Präsentation von drei Varianten kommt.

Ich hatte mir zwar die Situation für mich veranschaulicht, jedoch hätte ich mir von meinem Kollegen ein anerkennendes Verhalten erwartet.

Wer kennt solch Entscheidungssituationen oder solche Kollegen?

Kathi
1,2 oder 3

 

 

 

 

 

 

^ta

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