Gedanken rund um Marketing, E-Business und deren Einflüsse auf unser tägliches Leben.

Archiv für die Kategorie ‘Freizeit’

Was wären die großen Erfolge ohne die kleinen?

Der Weg zum gesteckten Ziel ist hart, ich erlebe das immerwieder. Genau deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, was mir am Weg der Zielerreichung helfen kann:

Die Basis
Ziele sind nicht einfach zu erreichen, noch dazu, wenn sie auf wackeligen Beinen stehen. Ein Kartenhaus ist offensichtlich instabiler als eine kanadische Blockhütte. Der gilt: Je mehr Voraussetzungen zur Erreichung des Ziels erfüllt sind, umso wahrscheinlicher ist dessen Erreichung. Solche Voraussetzungen können sein:
• Ich weiß was ich will und kann mir das Ziel gut vorstellen!
• In meinem gesteckten Ziel steckt viel Begeisterung und Leidenschaft. Ich steh drauf!
• Meine Talente und Stärken kann ich gezielt einsetzen oder sogar weiterentwickeln.
• Ich gebe nicht so schnell auf, nichts kann mich so schnell vom Weg abbringen.
• Alles muss ich nicht alleine schaffen. Ich kenne Menschen, die mir dabei helfen.

Ziele richtig formulieren
Es klingt vielleicht im Zeitalter des virtuellen Worts etwas fremd, aber: Formulieren Sie das anvisierte Ziel schriftlich. Das hat viel mehr Kraft und „Spirit“. Wie das formuliert wird ist nebensächlich, sollte jedoch mit möglichst vielen Details ausgeschmückt sein. Auf den Zeitraum nicht vergessen! Sonst verläuft sich das Vorhaben schneller im Sand als erwartet!

Meilensteine
Das große Endziel auf kleine, erreichbare Steps herunterbrechen – das motiviert! Und diese Meilensteine ebenfalls mit Terminen versehen.

Sammeln

Proaktiv sein ist das Schlagwort! Je mehr man über sein Ziel weiß, umso besser. Informationen aus Büchern, Fachzeitschriften, Blogs & Foren sind Gold wert. Noch besser sind Kontakte, die man am auf der Zielgeraden knüpft.

Rückschläge einkalkulieren

Ich hasse diesen Spruch: Aus Fehlern lernt man! Schon als Kind wurde mir der eingetrichtert. Aber so nervig das ist, soviel Wahrheit beinhaltet das Sprichwort. Niemand, der Großes bewirkt hat, erreicht das ohne Rückschläge.

Erfolge feiern
Auch kleine Erfolge gehören zelebriert. Deshalb haben wir uns ja auch die Meilensteine gesetzt. Die Magnumflasche muss trotzdem noch bis zum Ende warten.

Eines meiner Ziele war der Launch meiner Webseite. Sie ist zwar noch nicht perfekt, doch mit vielen helfenden Händen hat es nun doch geklappt.

Was sagt ihr zum ersten Auftritt?

Liebe Grüße
Kathi

^CM

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Wir haben doch keine Zeit!

Zugegeben, wer an guten Service denkt, nennt im gleichen Atemzug vielleicht Harrods oder den kleinen Italiener in der Altstadt. Jedenfalls keine Fastfood-Ketten wie Burger King oder McDonalds. Aber ist es denn so falsch, sich beim Besuch Letzerem zumindest die Schnelligkeit zu erwarten, die er verspricht? Oder hat es sich bei uns ohnehin schon eingebürgert, schnell zu essen, sodass „noch schneller“ eine Zumutung darstellt?

Morgens, 07:10 am Bahnhof Linz. Ich habe noch genug Zeit eingeplant, um das zu Hause nicht vorhandene Frühstück nachzuholen, und das bei McDonalds, der sich ja den Namen „Fast Food“ mehr als nur auf die Fahnen geheftet hat. So stehe ich am Schalter, zwischen Geschäftsleuten und Gymnasiasten, und warte darauf, diesen schnellen Service in Anspruch zu nehmen. Mein Zug geht um 07:51, da sollte man meinen, ein SCHNELLrestaurant sollte es innerhalb dieser nicht allzu knapp kalkulierten Zeitspanne schaffen, ein McMüsli und diese teuflisch süßen Dinger mit Honig (deren Name mir gerade entfallen ist) aufs Tablett zu legen. Aber falsch gedacht – die Warteschlange bewegt sich im Schneckentempo vorwärts – genauso wie die Menschen hinter dem Schalter. Was ist an dem Wort „Schnellrestaurant“ so falsch zu verstehen? Ist es also heutzutage schnell, geschlagene 45 Minuten auf ein McMüsli und die süßeste Versuchung (seit Mama’s Sachertorte) zu warten?

Den Zug habe ich erreicht, zum Glück, und der Sprint zum Bahnsteig 8 stellt ein gutes Training dar, sollte ich nächstes Jahr beim Internationalen High-Heel Lauf in New York antreten wollen.

High Heel Race

Mehr noch als das Tempo der Bedienung bringt mich die Reaktion von McDonalds selbst zum Rasen. Oder eher die Nicht-Reaktion. Ich habe nämlich Tags drauf ein Email an McDonalds verfasst, um die Situation am Linzer Bahnhof darzulegen, und bis heute keine Antwort erhalten. Als Begründung habe ich ein paar Dinge erwähnt, die man in 45 Minuten schaffen kann:
• 7 Kilometer laufen (nicht in High-Heels, versteht sich)
• Eine Folge „Gilmore Girls“ schauen
• 4 Hemden bügeln
• Mittagspause machen
• Etwas Vernünftiges kochen

Und mir würden noch unzählige Dinge einfallen. Nächstes Mal zu Hause frühstücken zum Beispiel.

Habt ihr auch schon derartige Erfahrungen mit McDonalds & Co gemacht?

Liebe Grüße
Kathi

^CM

Immer Unterwegs

Mit meinem Verstand gerüstet machte ich mich vor einigen Tagen und verließ die sichere Umgebung der FH um mich in der Welt des Marketings umzusehen. Hoch motiviert wagte ich mich auf diverse Pfade um Einblicke in die Natur der Marketingentscheider zu erhalten. Auf meiner Reise begegneten mir einige von ihnen. Ich erlebt Spezialisten bei der Arbeit in ihrem Fachgebiet. Rich Media, SEO, Newsletter, Email-Marketing, Re- Targetting, Direct Marketing um nur einige Facetten zu nennen.

So unterschiedlich wie die Methoden und Konzepte auch sind – Ich hörte immer nur die Vorzüge des jeweiligen Marketingansatzes und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich fragte mich welches nun die zukunftsweisende Richtung sei. Während einer kurzen geistigen Verschnaufpause, in welcher ich mich gesammelt hatte, drängte sich mir ein Gedanke in den Vordergrund.

Ich bin von einer Wandergesellin, die auf der Suche nach Wissen war, zu einer ebenbürtigen Diskussionspartnerin im Themengebiet Marketing herangereift. Das Handwerkszeug hat sich gesetzt, darum liegt es an mir den Vorzügen der Marketingansätze bzw. Konzepte kritisch gegenüber zu treten und ihre Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen.

Auf keinen Fall möchte ich hochnäsig wirken, denn diese Erkenntnis ermöglicht mir die Scheuklappen abzulegen und mich mit Selbstvertrauen an neue Aufgaben heranzuwagen.
In diesem Sinne lade ich alle ein sich mit Fragen zum Thema an mich zu wenden.
LG

Kathi

 

 

 

^ta

Karriereforum 2011 Linz – Stelldichein der Big Player

„Tu Gutes und sprich darüber“

Dieser Spruch fiel am gestrigen 1. Oberösterreichischen Karriereforum des Öfteren. Eigentlich ist dieses Zitat ja geklaut von Walter Fisch, einem KPD-Politiker in den 50er Jahren, doch scheint er heute noch genauso aktuell zu sein wie damals.

Im wunderschönen Ambiente des Kaufmännischen Palais Linz drängelten sich gestern die Big Player der österreichischen Industrie nebst Unternehmensberatern, Coaches und Marketingspezialisten wie Michael Kohlfürst, Dr. Andreas Auinger oder Sabine Rohrmoser. Das Publikum schien sehr gemischt, von Unterstufen-Ausflüglern in kurzen Shorts und Kapuzenpullover samt Lehrerin bishin zum Anzugträger war alles vertreten. Ich wählte natürlich den Mittelweg und lies die Lehrerin zu Hause.

Eröffnet wurde die Vortrags-Rallye mit dem Karrieretalk zum Thema „Xing & Co.: Sind soziale Netzwerke Fluch oder Segen für Ihre Karriere?“zwischen Michael Kohlfürst (Marketing-Spezialist), Mag. Andrea Starzer (Karrierecoach und HR-Verantwortliche bei SkiData), Andreas Fackler (Unternehmensberater) und Mag. Walter Reisenzein (Karriereberater). Es war interessant, ein paar Aspekte der „anderen“ Seite kennen zu lernen – wie sehen Personaler das eigentlich? Wird man als Bewerber wirklich durchleuchtet bis auf Mark und Bein? Die Antwort darauf ist sehr beruhigend – nämlich nein. (Nicht, dass ich was zu verbergen hätte…) Starzer zeigte, dass den meisten HR-Beauftragen weit nicht die Zeit bleibt, jeden Kandidaten auf Google zu suchen, oder sich durch Facebook-Fotos zu klicken. Viel wichtiger ist es, authentisch zu sein. Nichts vorzugeben, was man nicht ist und vor allem, sich selbst im Fokus zu behalten. Und falls doch einmal – nennen wir es – weniger vorteilhafte Fotos im Internet auftauchen, dürfen wir nicht vergessen, dass auch Personaler einmal jung waren (nichts für ungut!) und solche Dinge einfach zum Leben & Erwachsenwerden gehören. Diese Ausnahmen sollten sich jedoch nicht wie ein roter Faden durch die Internet-History ziehen. Was mich faszinierte: Lt. Starzer ist der durchschnittliche Mitarbeiter bei Skidata 10,6 Jahre im Unternehmen. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!

Nach dem ersten, sehr gelungenen Vortrag widmete ich mich ein wenig den Ausstellern. Anzutreffen waren alte Bekannte wie Voest Alpine, Siemens, KPMG und Hofer, jedoch nichts Neues, keine Unternehmen, die ich nicht schon von anderen Messen gekannt habe. Irgendwie fehlte mir die frische Brise.

Deswegen auf zum nächsten Programmpunkt:  „2.0 Fit für Job und Karriere? Die Marke ICH im Internet!“. Genau, was ich jetzt brauche. Falsch gedacht. Der Vortrag war sehr gut recherchiert und präsentiert, allerdings fand ich mich nicht recht in der Zielgruppe wieder. Forciert wurde vor allem Xing als Karrierenetzwerk, dessen Funktionen und was man damit erreichen kann. Nun, schließe niemals von dir auf andere, auch das hab ich gelernt, denn dem eifrigen, stenografieähnlichen Notizen meiner Sitznachbarn zufolge, ist Xing noch keine Selbstverständlichkeit im Social Web. Auch auf Twitter und Blogging wurde eingegangen. Als meine Gedanken nun schon bei den 20 % Rabatt bei Douglas hängengeblieben waren, fiel ein Schlagwort, das mir im Zusammenhang mit Karriere noch gar nicht in den Sinn gekommen ist. YouTube. Ein eigener YouTube-Kanal als Karrieresprungbrett? Für mich äußerst fraglich. Also wieder zurück zu Douglas und den nächsten Vortrag abwarten.

Nämlich „Karrierestrategien für Young Professionals“ mit Live-Coaching. Hier ging es vordergründig um Zielfindung – womit ich zum Glück keine Probleme habe. Das Live-Coaching erwies sich nun als eher langatmiger Dialog zwischen Referent und „Referierte“. Dies wurde meiner Ansicht nach noch unterstrichen durch die absolute Ziellosigkeit der Probandin. Auf die Frage, warum die Entscheidung auf das Studium BWL fiel, keine Antwort. Ebenso wenig Antwort zum Thema, was denn die Fächer wären, die sie am meisten interessieren würden. Und schon wieder der Klang in meinen Ohren: Schließe niemals von dir auf andere.

Daraufhin gönnte ich mir noch einen Kaffee in der Karrierelounge und verbrachte den späten Nachmittag bei -20 % und Douglas.

Fazit: Das Karrierforum bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, mit großen Unternehmen der Industrie in Kontakt zu treten, und das etwas ungezwungener als im klassischen Bewerbungsgespräch. Die Vorträge waren gelungen präsentiert und recherchiert, jedoch für mich nicht ganz passend. Aja, und der Mittagstisch im „Josef“ fiel auch eher bescheiden aus, was wohl der Kellnerin lag, die wohl auch ein Coaching nötig hätte.

War jemand von euch im Karriereforum vertreten? Vor allem würde mich interessieren, was ihr von YouTube als zusätzlichen Karriere-Kanal hält!

Liebe Grüße & ein schönes Wochenende!

Kathi

Auszeit

Am Sonntag habe ich mir einfach einmal eine Auszeit vom Lernen und den ganzen Projekten genommen und war auf dem Autofrühling in Linz und geocachen – wobei geocaching eines meiner Lieblingsbeschäftigungen ist. Da ich heute von einigen Kollegen gefragt wurde, was das eigentlich sei, habe ich mir gedacht, ich schreib einfach einmal darüber.

Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd, aber modern. Es werden kleine Caches (also das ist der Name der Behälter) – mit einem Logbuch und normalerweise auch mit Tauschgegenständen gefüllt – werden an einer Stelle versteckt. Die Koordinaten werden dann im Internet veröffentlicht. Wenn ein Erkunder den Cache findet, trägt er sich in das Logbuch ein, tauscht eventuell den Gegenstand aus und gibt den Cache wieder zurück in das Versteck.

Für die Suche wird ein GPS Empfänger benötigt. Man kann sich aber auch schon mit mobilen Navigationsgeräten, Notebooks, PDAs und Mobiltelefonen mit integriertem oder externem GPS-Empfänger auf die Suche machen.

Nähere Informationen könnt ihr hier nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching#Ausr.C3.BCstung

http://www.geocache.at/cms/startseite

Für mich als Naturmensch ist diese Freizeitaktivität der perfekte Ausgleich. Vielleicht probiert ihr es auch einfach einmal aus. Es wäre auch toll wenn wir Erfahrungen austauschen könnten.

Ich wünsche euch einen erholsamen und schönen Abend.

Kathi

^MR

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