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Archiv für die Kategorie ‘SEO’

Zeig mir deine 404-Page und ich sag dir, wer du bist!

„HTTP 404 Not Found
Die von Ihnen angeforderte Seite existiert nicht auf diesem Server.“

Das ist wohl jedem von uns schon einmal passiert – die angewählte Seite existiert nicht. Für den Nutzer zwar ärgerlich, den Webseitenbetreiber dagegen noch mehr, hat er doch den Fehler auf irgendeine Art selbst verursacht.

Andererseits kann man diesen Fehler – ist er einmal passiert – auch nutzen, um den Kunden eben nicht zu verlieren. Ihn vielleicht sogar noch mehr vom eigenen Potential zu überzeugen.

Hier ein paar Tipps, wie man die Error-Page kundenfreundlicher gestalten kann:

  • Annehmen. Auch das ist ein Teil der Webseite, wenn er auch in der Regel eher stiefmütterlich behandelt wird. Mit einem, dem gesamten Webauftritt angepassten Look, wirkt er schon gar nicht mehr so abschreckend.
  • Links. Die Error-Page mit diversen weiterführenden Links (Home-Button (!), usw.) versehen, um dem Nutzer einen „Ausweg“ zu bieten. Nicht alle Wege führen nach Rom, sollten es aber.
  • Kontakt. Was wäre das Internet ohne den ständigen Dialog? Der Nutzer sollte hier die Möglichkeiten haben, mit uns in Verbindung zu treten. Jedes Feedback ist besser als kein Feedback!
  • Suche. Warum nicht auf der 404-Seite ein Suchfeld einfügen?
  • Entschuldigen. Auch wenn’s schwer fällt. Am Ende sind wir Webseitenbetreiber verantwortlich, wenn sowas passiert.

Je besser die Seite gestaltet ist, umso eher bzw. länger bleibt der Benutzer. Wie originelle 404-Seiten aussehen können, seht ihr hier http://www.plinko.net/404/area404.asp.

Habt ihr bereits eine originelle Error-Page?

Liebe Grüße

Kathi

^CM

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DMX Austria 2011 – Meine Themenabschweifung

Mehr oder weniger erwartungsvoll stand ich dem gestrigen ersten Veranstaltungstag der DMX Austria 2011 – Expo & Conference For Digital Marketing gegenüber. Das Programm las sich schonmal top: „Neuromarketing im Internet“, „Performance-Treiber für erfolgreiches Affiliate-Marketing“ oder die Podiumsdiskussion zu „Mobile Advertising – dessen Status & Notwendigkeiten in Österreich“ um nur einige zu nennen.

Leider konnte das Versprochene bei weitem nicht eingehalten werden. Das Fazit am „Morgen danach“ fällt daher eher enttäuscht als begeistert aus. An erster Stelle muss ich mal den Veranstalter selbst (SM:Ile Communication) kritisieren. Begonnen mit den Einladungen auf Papier, die man selbst ausschneiden und zusammenfalten durfte, über die fehlende Twitter-Wall (ich wiederhole – fehlende Twitter-Wall!!!) bis hin zu enttäuschender Verpflegung in den Pausen kann man hier die Schlagworte digital und professionell eher suchen als finden. Das größte Problem war allerdings das mangelnde Platzangebot im Vortragssaal. Einmal einen Platz gefunden, gab man ihn ungern wieder her, um nicht die Vorträge stehend auf den „billigen Plätzen“ mitverfolgen zu müssen.

Bezeichnet man diese Kritik nun als Luxusproblem, scheint mir die Qualität der Vorträge eher durchwachsen. Teilweise hatte man das Gefühl, dass mancher Vortragende eher die eigene Firma in den Vordergrund bringen wollte, als dass über neue Trends und Innovationen gesprochen wurde. Beim Vortrag von Jörg Rensmann, Geschäftsführer von infoMantis GmbH, der das Thema „Kundenbindung ohne SPAM: Wie Sie Reichweite und Aufmerksamkeit erzielen“ behandelte, wurde allein das Wort „SPAM“ nur 2 Mal erwähnt. Die Podiumsdiskussion entsprach auch nicht dem, was ich mir unter einer Diskussion vorstelle. Thema war „Mobile Advertising – dessen Status und Notwendigkeiten in Österreich“, worüber der Moderator Harald Winkelhofer (IQ mobile GmbH) erstmal 20 Minuten präsentierte. Die Diskussion danach wurde unter anderem auch dadurch erschwert, dass den  5 Diskussionsteilnehmern nur 2 Mikrofone zur Verfügung standen. – Dies waren nur einige Beispiele für die Qualität der Vorträge.

Aber es gab auch positiv auffallende Vorträge: Ein Highlight darunter war eindeutig der Vortrag von Kati Schulze (Emailvision GmbH) über „10 Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing“, die als einzige Frau am ersten Veranstaltungstag informativ und sympathisch referierte. Auch „Neuromarketing im Internet“ von Ralf Pispers (.dotkomm rich media solutions) gab einen erfrischenden Einblick, wie wichtig der Mensch selbst im Internet zu sein scheint. Altbewährter Stimmungsheber war Jan Bertil Dahms (etracker GmbH), der nach der Mittagspause informative Erkenntnisse zum Thema „Web-Formular – wie Sie Abbruchraten gezielt senken“ mit einem Hauch Comedy vermischte.

Alles in allem waren die Vorträge sehr gut ausgearbeitet, den Präsentatoren blieb dabei in nur 20 Minuten kaum Zeit, auf die Themen genauer einzugehen. So wurde eher an der Oberfläche gekratzt, als neue Erkenntnisse Preis gegeben, was bei mehr als 15 Vorträgen pro Tag etwas langatmig war.

Doch das Beste kommt wie immer zum Schluss: Als ich nun gestern im Zug nach Hause saß, und den Tag nochmal Revue passieren ließ, überkam mich ein Gefühl der Freude. Nein, Freude war nicht ganz das richtige Wort, es war eher Stolz. Nämlich darüber, dass mich all die schlaflosen Nächte über Büchern, Wochenenden mit Lerngruppen und sonnige Samstag-Nachmittage in muffigen Vorlesungssälen dahin gebracht haben wo ich jetzt bin – nämlich ein Online-Marketer.

War jemand von euch auf der DMX in Wien? Was sind eurer Meinung nach die Highlights der Expo?

Liebe Grüße,

Kathi

^TA, SI, CM

Google Zertifizierungen – Muss das sein?

Diese Woche hat für eine berufliche Zugfahrt nach Salzburg nebst den üblichen verdächtigen „Schandblättern“ (mit den verheissungsvollen Schlagzeilen „Eine Kleidergröße weniger in 5 Tagen“ oder „Warum man Biker-Jacken auch im Büro tragen kann“) auch eine Fachzeitschrift ihren Weg ins Gepäck gefunden. Großes Thema waren hier die Google Zertifizierungen, also ein Überblick was es gibt, was es bringt und warum.

Ich persönlich stand dem anfangs eher skeptisch gegenüber. Ist das nicht alles nur Geldmacherei? Verrät hier Google wirklich, wie die Suchalgorithmen funktionieren, und was man tun kann, um seine Webseite weiter nach vorne zu pushen?

Hier erst ein grober Überblick:

Google Certified Partner Adwords: Hier dreht sich alles um Werbeeinschaltungen, “generische” Suchergebnisse sozusagen.

Google Certified Partner Analytics: Behandelt das – meist kostenlos eingesetzte – Analysetool GoogleAnalytics.

Google Website Optimizer: Hier handelt es sich um das SEO Tool, genauergesagt eine Testsoftware, um vielgefürchtete „Flaschenhälse“ aufzudecken.

Nach einigen Gesprächen mit Kollegen und Recherche im Internet kam ich zum Schluss, dass Google ihre Tricks und Vorgehensweisen natürlich nicht Preis gibt. Das war wohl ein Wunschtraum von mir, diesen Jungs ein Schnippchen zu schlagen und alle SEO-Weisheiten mit nur 3 kleinen Prüfungen zu erlangen.

Sollten Sie auf der Suche nach Online-Agenturen sein, die Ihre Conversion verbessern sollen, wäre es jedoch ratsam, nur mit Google Certified Partnern zusammen zu arbeiten. Hier gibt es gerade im Raum Linz einige sehr kompetente:

http://smarter-ecommerce.com/

http://www.pulpmedia.at/

http://www.chilischarf.at/home/

Die Frage, dies ich mir zum Abschluss trotzdem noch stellt: Ist es für mich als Privatperson ratsam, gleich die Google Zertifizierungen einzuholen? Wie groß ist die Nachfrage am Arbeitsmarkt danach? Deshalb wären eure Kommentare & Tipps sehr hilfreich!

Damit verabschiede ich mich nun in den Tag!

Kathi

^CM

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