Gedanken rund um Marketing, E-Business und deren Einflüsse auf unser tägliches Leben.

Beiträge mit Schlagwort ‘Social Media’

The Social Network

Peinlicherweise muss ich gestehen, dass ich erst gestern dazu gekommen bin „The Social Network“ über die Gründung von Facebook anzuschauen. Warum ist mir das peinlich? Weil ich finde, dass alle Online-Marketing-Interessierten sich auch diesen Film anschauen sollten. Jeder weiß, dass Mark Zuckerberg der Gründer ist, aber wie kam es zu Facebook?

Hier eine kurze Zusammenfassung:
Eigentlich ist es witzig, dass eine Trennung von der Partnerin der Auslöser war. Innerhalb kürzester Zeit programmierte Mark Zuckerberg die Website „Face-Match“. Dabei hackte er die Websites von den vielen Studenten-Clubs von Harvard University, wo er studierte, und ladete die Fotos der Mitglieder – vor allem der weiblichen Studentinnen – runter. Auf „Face-Match“ wurden dann 2 Fotos der Frauen zum Vergleich angeboten, wo die User die attraktivste anklicken soll. Diese Website wurde so oft angeklickt, dass der Harvard-Server zusammengestürzt ist – und das innerhalb von 4 Stunden. Dies haben Kommilitonen so beeindruckt, dass sie Mark angeboten haben eine Website für sie zu programmieren. Aber anstatt die Website zu machen, entwickelte Mark „The Facebook“ (zu Anfangszeiten noch mit dem englischen Artikel), welches sehr ähnlich der Idee seiner „Auftraggeber“ war. Marks Mitstudenten verklagten ihn darauf hin.

Die Umsetzung des Films fand ich – auch wenn er sehr „Hollywood like“ war – ziemlich gut. Bis zum Schluss wusste man nicht, warum sein bester Freund und Mitbegründer von Facebook – Eduardo Saverin – Mark Zuckerberg auch verklagen wollte.

Was natürlich den Slogan zum Film erklärt:

Der Slogan zum Film

The Social Network

Wie fandet ihr „The Social Network“?

LG

Kathi

^SI

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Immer Unterwegs

Mit meinem Verstand gerüstet machte ich mich vor einigen Tagen und verließ die sichere Umgebung der FH um mich in der Welt des Marketings umzusehen. Hoch motiviert wagte ich mich auf diverse Pfade um Einblicke in die Natur der Marketingentscheider zu erhalten. Auf meiner Reise begegneten mir einige von ihnen. Ich erlebt Spezialisten bei der Arbeit in ihrem Fachgebiet. Rich Media, SEO, Newsletter, Email-Marketing, Re- Targetting, Direct Marketing um nur einige Facetten zu nennen.

So unterschiedlich wie die Methoden und Konzepte auch sind – Ich hörte immer nur die Vorzüge des jeweiligen Marketingansatzes und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich fragte mich welches nun die zukunftsweisende Richtung sei. Während einer kurzen geistigen Verschnaufpause, in welcher ich mich gesammelt hatte, drängte sich mir ein Gedanke in den Vordergrund.

Ich bin von einer Wandergesellin, die auf der Suche nach Wissen war, zu einer ebenbürtigen Diskussionspartnerin im Themengebiet Marketing herangereift. Das Handwerkszeug hat sich gesetzt, darum liegt es an mir den Vorzügen der Marketingansätze bzw. Konzepte kritisch gegenüber zu treten und ihre Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen.

Auf keinen Fall möchte ich hochnäsig wirken, denn diese Erkenntnis ermöglicht mir die Scheuklappen abzulegen und mich mit Selbstvertrauen an neue Aufgaben heranzuwagen.
In diesem Sinne lade ich alle ein sich mit Fragen zum Thema an mich zu wenden.
LG

Kathi

 

 

 

^ta

DMX Austria 2011 – Meine Themenabschweifung

Mehr oder weniger erwartungsvoll stand ich dem gestrigen ersten Veranstaltungstag der DMX Austria 2011 – Expo & Conference For Digital Marketing gegenüber. Das Programm las sich schonmal top: „Neuromarketing im Internet“, „Performance-Treiber für erfolgreiches Affiliate-Marketing“ oder die Podiumsdiskussion zu „Mobile Advertising – dessen Status & Notwendigkeiten in Österreich“ um nur einige zu nennen.

Leider konnte das Versprochene bei weitem nicht eingehalten werden. Das Fazit am „Morgen danach“ fällt daher eher enttäuscht als begeistert aus. An erster Stelle muss ich mal den Veranstalter selbst (SM:Ile Communication) kritisieren. Begonnen mit den Einladungen auf Papier, die man selbst ausschneiden und zusammenfalten durfte, über die fehlende Twitter-Wall (ich wiederhole – fehlende Twitter-Wall!!!) bis hin zu enttäuschender Verpflegung in den Pausen kann man hier die Schlagworte digital und professionell eher suchen als finden. Das größte Problem war allerdings das mangelnde Platzangebot im Vortragssaal. Einmal einen Platz gefunden, gab man ihn ungern wieder her, um nicht die Vorträge stehend auf den „billigen Plätzen“ mitverfolgen zu müssen.

Bezeichnet man diese Kritik nun als Luxusproblem, scheint mir die Qualität der Vorträge eher durchwachsen. Teilweise hatte man das Gefühl, dass mancher Vortragende eher die eigene Firma in den Vordergrund bringen wollte, als dass über neue Trends und Innovationen gesprochen wurde. Beim Vortrag von Jörg Rensmann, Geschäftsführer von infoMantis GmbH, der das Thema „Kundenbindung ohne SPAM: Wie Sie Reichweite und Aufmerksamkeit erzielen“ behandelte, wurde allein das Wort „SPAM“ nur 2 Mal erwähnt. Die Podiumsdiskussion entsprach auch nicht dem, was ich mir unter einer Diskussion vorstelle. Thema war „Mobile Advertising – dessen Status und Notwendigkeiten in Österreich“, worüber der Moderator Harald Winkelhofer (IQ mobile GmbH) erstmal 20 Minuten präsentierte. Die Diskussion danach wurde unter anderem auch dadurch erschwert, dass den  5 Diskussionsteilnehmern nur 2 Mikrofone zur Verfügung standen. – Dies waren nur einige Beispiele für die Qualität der Vorträge.

Aber es gab auch positiv auffallende Vorträge: Ein Highlight darunter war eindeutig der Vortrag von Kati Schulze (Emailvision GmbH) über „10 Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing“, die als einzige Frau am ersten Veranstaltungstag informativ und sympathisch referierte. Auch „Neuromarketing im Internet“ von Ralf Pispers (.dotkomm rich media solutions) gab einen erfrischenden Einblick, wie wichtig der Mensch selbst im Internet zu sein scheint. Altbewährter Stimmungsheber war Jan Bertil Dahms (etracker GmbH), der nach der Mittagspause informative Erkenntnisse zum Thema „Web-Formular – wie Sie Abbruchraten gezielt senken“ mit einem Hauch Comedy vermischte.

Alles in allem waren die Vorträge sehr gut ausgearbeitet, den Präsentatoren blieb dabei in nur 20 Minuten kaum Zeit, auf die Themen genauer einzugehen. So wurde eher an der Oberfläche gekratzt, als neue Erkenntnisse Preis gegeben, was bei mehr als 15 Vorträgen pro Tag etwas langatmig war.

Doch das Beste kommt wie immer zum Schluss: Als ich nun gestern im Zug nach Hause saß, und den Tag nochmal Revue passieren ließ, überkam mich ein Gefühl der Freude. Nein, Freude war nicht ganz das richtige Wort, es war eher Stolz. Nämlich darüber, dass mich all die schlaflosen Nächte über Büchern, Wochenenden mit Lerngruppen und sonnige Samstag-Nachmittage in muffigen Vorlesungssälen dahin gebracht haben wo ich jetzt bin – nämlich ein Online-Marketer.

War jemand von euch auf der DMX in Wien? Was sind eurer Meinung nach die Highlights der Expo?

Liebe Grüße,

Kathi

^TA, SI, CM

Value of a Fan

Für jeden Online-Marketing-Manager ist es unter anderem interessant zu wissen, was die Zielgruppe auf den Social Media Kanälen wichtig findet. Zu diesem Thema hat das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown zusammen mit der World Federation of Advertisers (WFA) die Studie „Value of a Fan“ am 22. März in London vorgestellt.

Dabei erschienen mir 2 Auswertungen als besonders wichtig:
1. Fan page attributes
2. Fan page benefits

Social Media
Fan page attributes
Hier steht an erster Stelle die einfache Bedienbarkeit, dh. Usability ist für 55 % der Befragten am wichtigsten. Beispielsweise wenn der Kunde 20 Mal klicken muss um ein T-Shirt zu kaufen, ist dieser schnell weg, denn die Konkurrenz ist nur 1 Maus-Klick entfernt.

An 2. Stelle fanden die Befragten, dass Informationen auf den Social Media Kanälen vertrauenswürdig (48 %) sein sollten. Nur ein Kunde, der dem Unternehmen vertraut, ist ihm auch loyal.

Weiters ist nicht zu verachten, dass das Design, der Spaß-Faktor und die Aktualität des Inhalts unter den Top 10 stehen. Daher ist den Marketingverantwortlichen der Unternehmen zu raten, auch auf den Social Media Kanälen der Kreativität freien Lauf zu lassen. Denn mit solchen „Specials“ können die Unternehmen extra punkten.

Social Media

Fan page benefits
Bei dieser Auswertung kommt sehr stark hervor, dass besonders 4 Werte für die Zielgruppe wichtig sind: Neuigkeiten (62 %), Information (61 %), Wettkampf (58 %) und Angebote (55 %).

Vor allem sind die Fans an den aktuellsten Neuigkeiten und Informationen über die Marke und deren Produkte interessiert. Um einen Fan zu bekommen, müssen die Unternehmen schon gute Marken und Produkte haben, aber um einen Fan an sich zu binden, sollten die Marketingverantwortlichen auch über alles Neue informieren.

Doch manchmal reicht dies nicht. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Marken und Produkte indem die Unternehmen den Kunden Wettkämpfe bzw. Gewinnspiele anbietet, wo sie Preise gewinnen können. Auch mit speziellen Angeboten kann der Kunde gelockt werden.

Fazit: In Bezug auf die Social Media Kanäle geht es nicht mehr darum, einfach nur dabei zu sein, sondern auch auf diesen Plattformen alles richtig zu machen. Denn so leicht ein Kunde auch ein „Fan“ werden kann, so schnell kann er es auch mit einem Klick beim Konkurrenten sein. Es geht nicht mehr darum, die meisten Fans zu haben – sie sollten auch die Produkte, die das Unternehmen anbietet, kaufen.

Oder wie empfindet ihr das?

Kathi

Quelle:
http://www.wfanet.org/en/global-news/global-advertisers-and-their-fans-explore-value-of-social-media
http://www.slideshare.net/MillwardBrown/value-of-a-fan

^SI

Im Aufbau!

Hier entsteht der Weblog von mir, Katharina Hochrainer.

Momentan experimentiere ich gerade mit Layouts, dem Aufbau des Blogs und generell mit meinem Webauftritt.

Ich bin gespannt, wieviel Response ich durch  diese kleine Kampagne erhalten werde.

Bei Interesse würde ich mich freuen, wenn Sie mir auf Twitter folgen, ebenso auf Facebook oder Xing. Für Vorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik habe ich ein offenes Ohr.

^CM

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